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Sommer im Camp und anderswo...

Nach langer Zeit des Schweigens werde ich nun Altes, Neues und Brandaktuelles von mir berichten.



Zuerst: Vor langer langer Zeit habe ich einen Brotback – workshop angeboten. Natürlich, absolut erwähnenswert, mit tatkräftiger Unterstützung von Geoffroy. Er bereitete den mittelalterlich Lehmofen vor und brachte somit die Brote erst zur schmackhaftesten Vollendung. Dies war alles selbst für mich ein grosses Erlebnis und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung und Perfektionierung meiner damals noch nicht so recht existierenden Backkünste. Abends haben wir die Brot mit leckeren Buttersorten verfeinert, verspeist. Ein Hochgenuss!



Mit den grossen Wonnen geht es aber auch noch weiter. Nachdem meine Eltern mich besuchten und wir einen sehr schönen Tag in Warschau erleben durften, habe wir den Nachtzug genommen – straight away to Berlin. Heimaturlaub!! Wie klingt das in den Ohren? Mehr als nur nach einer Freudensmelodie. (Hier ein Foto im Schlafwagen mit dem Schaffner – und unseren Plastebechern zum « Na zdrowie » erhoben – Natürlich für einen besseren Schlaf und zur Verdauung)



Erst durfte ich Franziska und Lorenz besuchen. Das erste Mal sah ich meine Schwester mit beweg(enden)ten Bauch und Lorenz gab mir am kleinsten See Berlins (ich bin mehr als nur masurisch verwöhnt) Schwimmunterricht. Er ist einfach ein Könner in diesem Gebiet. Und Lorenz: »Es hatte Erfolg!! » - Kann nun unter Wasser schwimmen ohne die Nase zuhalten zu müssen. Danke vielmals.



Die nächste Station war natürlich mein heissgeliebtes Leipzig und mein heissgeliebter Mann. Tobias holte mich vom Zug ab. Eine wunderschöne Rose hielt er in Händen. Dies war aber nicht die Einzigste an diesem Tag. Später sollte ich noch auf Rosen gebettet werden – in einem Rosenmeer schwimmen - mit wunderschönen Rosen auf dem Tisch ein fantastisches Mahl geniesen. Danke unendlich sehr!!! Ich LIEBE Dich – VERMISSE Dich – FREUE mich auf ein baldiges Wiedersehen – werde dann erst mal nicht wieder verschwinden – VERSPROCHEN ;-)



In diesen Tagen hatte ich so viele wunderschöne Stunden, dass ich gar nicht sagen kann, wo ich beginnen und aufhören soll. So möchte ich nur ganz kurz allen danken, die mir das Wohlfühlen und Einleben in so kurzer Zeit so wunderbar ermöglichten. Danke für all die guten Unterhaltungen, die Kaffeemomente im Wohlfühlambiente – kühlende Biermomente bei heißen Fußballspielen – der Jubiläumsgeburtstagsfeier mit unbeschreiblicher Athmosphäre – und, und, und...



Der Abschied fiel sehr schwer – das Einleben in masurische Gefilde dauerte. Doch nun nach einer Woche geht es mir wieder recht gut. Gemma, Kathrin und Marta besuchten mich. Sie sind Freiwillige aus Polen, die ich auf dem On – arrival – training kennengelernt habe. Die Stunden haben sie mir versüsst und das Einleben erleichtert. (Dieses Foto zeigt uns beim Erheben der Gläser mit einer Polnischen Rakete um den Geburtstag von Gesintha und mein beginnendes Projekt, dem unterrichten kleiner Kinder in Deutsch, zu feiern).

19.7.06 17:04
 


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marvin (18.2.12 11:44)
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