Mit der heutigen Abfahrt des polnisch-russischen Schüleraustausches, verschwindet auch die große Schande, welche ich in meinem Herzen erfühle. Nun zu der näheren Erläuterung. Gestern habe ich einen Fotografie-Workshop angeboten. Das Thema: „Der Mensch im Mittelpunkt der Natur“.
Soviel zum Ökologischen Freiwilligendienst, den ich nun versuche mit Kunst und Kultur zu koppeln und somit in ein einzigartiges Gleichgewicht.
Der See wurde zum bevorzugten Platz meiner Teilnehmer, um wunderschöne Moment in digitaler Form festzuhalten. Dies unterstützte ich natürlich, da die Natur hier paradiesisch schön und in völliger Ruhe liegt. Sollte diese entspannende Stille aber in wenigen Augenblicken gestört werden?
Die nackten Füße positioniert auf einem Stein im Wasser, hielt ich zwei Fotos fest und schwups...
Die Kamera landete im flüssigen Element und meine innere Ausgeglichenheit wandelte sich blitzschnell. Fünf Minuten zuvor hatte ich Nicolas versprochen auf sein Fotoapparat (600€) acht zu geben. War mir auch extrem sicher diesen Auftrag ohne Probleme in die Realität umsetzen zu können. Nun ja, mein Paps würde jetzt sagen: „Noch drei Würfe!“
Was geschah im Camp Rodowo, vor ein paar Tagen?
Um zurückzukommen auf meine Arbeit hat der Aspekt ‚ökologischer’ Freiwilligendienst an Format gewonnen. Zusammen mit einer Workshopgruppe eines deutsch-polnischen Studentenaustausch habe ich im Kindergarten von Sorkwity einen Vormittag mitorganisiert. Die Kinder haben für ihre Räume kleine Wanddekorationen aus Naturmaterialien hergestellt. Es hat Groß und Klein viel Spaß gemacht, haben gelacht, sind gerannt und unsere Sprachkenntnisse (verbal und nonverbal) enorm um kindliche Begriffe erweitert.
Was wird im Camp Rodowo in ein paar Tagen geschehen?
Freude über Freude! Ich fühle mich wie im Siebten Himmel. Moja koleżanki aus Leipzig werde mich Ende Mai besuchen. Bin mir sicher unsere Zeit wird „verrückt“ (zu Nachtmenschen werdend). Voller Erwartung sehne ich mich nach spannenden, lustigen und phenomenalen, optimalen Erzählungen, gepaart mit Neuigkeiten und einem Hauch von MesseMeisterMäßigen Charme!
Nach dieser zurückgewonnenen weltstädtischen Zivilisation kann ich es wagen, mit Lukas (meinem Mitfreiwilligen) zum On- Arrival-Training nach Warszawa zu fahren.
Werde ich Euch nun noch erzählen, dass meine liebe Annett und meine bezaubernde Sara mich abholend aus der polnischen Hauptstadt nach Rodowo zurückbegleitend für weitere drei Tage bleibend, Urlaub genießen werden, glaubt ihr, dass ich hier gar nicht mehr arbeite. FREI-WILL-IG-sein... !!! Vielleicht habt ihr recht.
Cześć ;-) und seid dolle umarmt, voller herzlicher Inbrunst...